Montag, Januar 17, 2022

15./16. Tag: Baden oben in Moniz und Grusel unter Tage

 'Bom Dia'/Guten Tag aus Madeira, aus

Mo.17.1., noch 5 Tage 
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Heute wieder eine Zusammenfassung der letzten beiden Wochenendtage - Samstag&Sonntag.
Am Samstag legten Sylvie und Ich hier in Moniz 
einen Tag Sonnenpause ein. 
Wir nutzen das örtliche 'Piscina', das große Meeresschwimmbecken hier in Moniz das fußläufig in 5 Minuten an der Promenade entlang zu erreichen ist
 und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen, das erste Mal baden in diesem Urlaub. Moniz überrascht an diesen Tagen mit erstaunlich gutem und beständigem milden, sonnigen Wetter. Leider gibt es dabei aber keine spektakulären Wellenbilder... 
nur diese gaanz  'normalen'... Aber auch die sehen schon ganz schön aus oder?!  Man kann halt nicht alles haben...
Der Eintritt in das Schwimmbad beträgt 3€ p.Person, kein großes Ding also. Das Schwimmbad ist direkt unter dem größten Restaurant in Moniz dem "Orca", 
dort kann man dann seinen Hunger und Durst stillen, allerdings muss man dazu das Schwimmbad dann wieder verlassen.
Um Punkt 18.00 ist das Restaurant jedoch zu, d.h. nicht für das Abend-Dinner gedacht...warum weiß ich auch nicht..vielleicht Saisonbedingt.
Wir genossen jedenfalls das Sonnen und das Baden... und das Schwimmen, im nur Anfangs kalten Wasser, da war der Pool in Funchal im "Escola" deutlich kälter...
Am Abend war dann Fischessen angesagt, wir saßen im "Dom Peixe" ("guter Fisch") und aßen dort aber entgegen dem Namen, nur mäßig gut.
Auf der Skala von 1-6, war es wohl eine 3 - bis auf den Rotwein! 
Im "Rooftop" hinter dem Orca, war es schon eine 2 und unser letzter Besuch war im Restaurant "Polo Monte" und da war es tatsächlich aufgrund der Preis-Leistung eine 1, lecker und günstig. Für 2 Personen, eine 3 Gänge Kombination und dazu Getränke und das alles unter 50€ ich glaube da kann man nicht meckern!! (Bild) 
In der Karte hier hab ich die Restaurants mal markiert. (Map)
So ließen wir den Tag ausklingen und beendeten, was könnte besser sein, einen schönen sonnigen Urlaubstag mit einem guten, leckeren  Essen...

Am Sonntag den 16.1., war dann schon wieder unser Abreisetag aus "Moniz". Nach 3 Übernachtungen, die für hier oben, als kleiner Zwischenstopp ausreichend sind, beschlossen wir weiter zufahren. In der Saison ist hier bestimmt mehr los, vor allem die Tagesausflügler werden den Ort wie Bienen den Honig besuchen. 
Während Sylvi den Sonnenaufgang knipste, (Parplatz vor der Tür menschenleer, nur der 'Juke') 
suchte Ich uns noch eine neue Unterkunft und bereitete diesen nächsten Artikel im Blog vor...
Nach ca. 1 Std. hatten Wir uns dann doch wieder für Funchal entschlossen, die Auswahl dort ist einfach größer und die Sonne täglich ca. 2 Stunden länger zu sehn...
Doch bevor wir dort ankamen (Entfernung Moniz Funchal ca. 60-70 km) musste ich noch eine Sache erledigen und das war die Wanderung durch den Tunnel bei
der "
Levada 25 Fontes",
der
 PR 6.6 (Bild)  
Der Tunnel  durchquert die "ER 110" die ca. 40 km lang über die "Paul da Serra" führt. 
 (eine tolle Strecke!)
Der Tunnelzugang startet bei einem kleinen Parkplatz in der Kurve der "ER 211" 
und führt dann ca. 1km durch den Berg etwas aufwärts und kommt fast in Höhe der Herberge Rabaçal heraus. Von dort kann man dann weiter nach unten zu den sehenswerten "25Quellen" oder wie Ich dann den Shuttleservice wieder nutzen der einen 3.5 km bergauf zu dem Parkplatz fährt. Die Karte auf Google Maps benennt zwar den Tunnel, er ist jedoch nicht eingezeichnet. Ich hab das mal schnell nachgeholt! 😁
Sylvie fuhr mich also hinunter 
zu diesem besagten Parkplatz der "ER 211" und setzte mich dort ab,  
und ich startete meinen Weg zum Anfang des Tunnels. (Karte Nr. I 
Während Sie davon fuhr, 
mit dem Wagen... 

(Irgendwie hatte ich hier nun ein DejaVu aus "Cheru"...Sylvi DU weißt was ich jetzt meine,
nicht wahr?! 😂)

...bestritt Ich nun den Weg, einsam zum ungewissen Eingang... 
 Der Weg (Karte Nr. I I ) führte einen knappen km über einen schmalen Feldweg unter umgestürzten Bäumen 
 und am Abgrund entlang 
 vorbei an mehreren Kurven bis zu dieser Hütte (Bild)
Ab hier war dann der Zugang schon fast zu vermuten...
Die Hinweisschilder auf den "richtigen" Weg PR 6.6 gaben 'Gewissheit'... ein Begriff der in diesem Moment bei vielen Leuten das Gegenteil bewirken könnte...
DA rein!!??
In diesen Eingang ? - Ausgang ? Was war das?  
Der Eingang (Karte Nr. III ) wirkte ein wenig wie ein Bergwerksstollen...
jedoch völlig ohne Hinweisschilder, Warnhinweise oder Verhalten im Notfall... ich meine könnte ja sein...nicht mal auf portugiesisch...
Nun gut, also bewaffnet mit Lampe und Kamera, den Blitz startklar...die Akkus voll! 
Taschenlampe an und rein...
in die 800 M feucht muffige Dunkelheit,  (Karte Nr. IVund schon, die erste Pfütze war auch gleich meine... 
Rechts von mir verlief die Levada etwa erhöht und eingefasst durch Betonwände, wie ein Kanal,
 darüber eine große Röhre in der das Wasser transportiert wurde/wird.
 Verlauf nach links
 Blick nach rechts.
ca. 5-6 Minuten nachdem man hineinlief wurde das Licht am Eingang schon deutlich kleiner 
 und kleiner...
Zum Glück konnte man aufrecht gehen, aber ohne Lampe wäre es jetzt nur noch ein Gestolpere...
Im Inneren war die Stimmung wie in einer Tropfsteinhöhle...Es tropfte und triefte von den Wänden und machte "plitsch und platsch"
Klaustrophobiker hätten außerdem ihre wahre Freude hier unten...
Nach den paar ersten Minuten kam eine kleine Abknickung in der Route, es war wohl ca. die Hälfte der Strecke, 
aber weit und breit keiner zu sehn oder zu hören... Außer Wassertropfen und Levadageplätschere... die Strecke sonst völlig ebenerdig...aber matschig, nass. Also gutes Schuhwerk sollte man schon haben. 
 Ab hier wurde das bis dahin immer kleiner werdende Licht des Einganges völlig durch diesen Betonklotz verdeckt. Totenstille!! 
Nach ca. 30 Minuten kam das " Licht am Ende des Tunnels" 
mir sehr gelegen...Ich benötigte durch Fotostopps unterwegs länger als nötig, Ich denke wer sich beeilt ist (ohne Fotos unterwegs) wohl in 15-20 Minuten auf der anderen Seite angekommen. 
Die erste Menschenseele die mir dann entgegenkam... erfahrener Wandersmann mit "Headlight"
Am Ausgang/Eingang dann etwas mehr "Flair"...
Das klassisches Selfie... als Beweis, oder wie Nickelback singen in "Be a Rockstar" - Been there, done that!!  
Nach dem Ausgang ging ein Fußweg entlang der Levada, die am Ein/Ausgang in einem Sturzbach ankommt... 
 Diesem Weg folgte Ich auf die andere Seite des kleinen Tals und siehe da...andere kamen auch auf die Idee...den Tunnel zu durchqueren...aber unter "Führung"...
und verschwanden ebenfalls in diesem steinigen "Loch"... 
Nun kam der eigentliche anstrengende Teil der Aufstieg zur Herberge "Rabacal", ca. 800 M, auf ca. 10 Minuten nur...  steil bergauf!! 
Ein letzter Blick in den wunderschönen ebenen Zauberwald, dann hier entlang 
und an diesen Treppenweg nach oben abzweigen
die letzten 100 M rauf...  
Oben angekommen  
 gönnte ich mir erst einmal eine Erfrischung und informierte Sylvi oben am Parkplatz über meine heile Ankunft. Nachdem ich mich gestärkt hatte, nahm ich den Shuttle Service in Anspruch 
und fuhr wieder zur ihr nach oben, 
zum Parkplatz bei ...Rabaçal.
Dort wartete Sylvi geduldig und wir fuhren dann weiter, über die "ER 110" bis nach "Sao Vicente" um dann nicht nach links, nach Moniz, sondern nach rechts in Richtung "Santana" abzubiegen. 
Diese ca. 30 km entlang der Serpentinenstraße 
durch die kleinen Dörfer ist herrlich und auch anspruchsvoll was die Autoroute angeht, 
manche Kehre ist schon sehr eng, steil und von rechts purzeln die Steine herab... 
nicht nur, weil da Ziegen rumrennen...
und links na ja da ist halt Tal und Abgrund...
zum Glück fuhren wir am Berg, Sylvi zuckte das eine oder andre Mal zusammen, erst recht wenn hinter solche Kurven, 
dann einspurige Tunnel auf einen warteten..."Sylvi- Foto!!" 


In Santana 
 gegen 17.00 Uhr angekommen, 
machten wir bei sehr starkem Wind 
 
unseren Sightseeing Zwischenstopp und gönnten uns einen Blick auf die traditionellen Häuser, die ich damals 2015 auch nicht sah. 
Schön schön.... Fotos, fertig, flüssigen Snack in einer Bar genommen, Obst bei Einheimischen gekauft und weiter... 
Blick in die Kirche 
 
und in die örtliche Ruine....

 

Gegen 18.30 Uhr kamen wir dann hier in Funchal in unserer neuen Unterkunft an -
dem Hotel DORISOL 


Davon und wie es hier so dann weiter geht, mehr im nächsten Post.
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bis dahin, "Adeus por agora

*Christian & Sylvie*

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Translation/Übersetzung

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