Sonntag, Januar 16, 2022

14. Tag Moniz und 'Paul da Serra'

 'Bom Dia', Guten Tag aus Madeira, aus

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Sa.15.1., (noch 7 Tage)

Am Freitag waren Sylvi und Ich mit dem Wagen oben auf der "Paul da Serra" die Hochebene zwischen den Bergen...schön und geheimnisvoll...irgendwie, auch wenn der Reiz nun beim 2.ten Male nicht ganz so stark mehr ist wie 2015, bei der ersten Durchquerung.
Von hier gehen ab Rabacal (gesprochen: Rabassal ) und an der Strecke entlang, einige der wichtigsten Levadawege ab.
Zuvor machten wir nach der Ausfahrt aus Moniz noch den Abstecher zum "Miradouro do Teleférico das Achadas da Cruz", da es fast auf dem Weg lag.  (Plan) 
Diese Seilbahn, gleichzeitig der Aussichtspunkt, 
führt wie einige andere der Insel, tief hinab an den Küstenbereich wo hier vielleicht 50 Seelen leben...
Da wir dort aber genau in der Mittagspause waren und die Bahn nicht fuhr, für die nä. Stunde, ließen wir es und kehrten um, zumal unten am Wasser eh noch alles 'dunkel' war da noch keine Sonne um den Berg kam, erst ab 14-15.00 zum Nachmittag und frühen Sonnenuntergang wird es wohl in dieser kleinen Ecke sonnig werden.
Draußen vor der Tür dann die Begegnung der besonderen Art, der Moderator eines 
WDR Reise-Berichtes über Madeira, den wir uns natürlich zuvor zur Reise angesehn hatten... Karl Waldhecker von der "Erlebnisreisen" - Redaktion, stand dort und schaute sich den Touri-Spot ebenfalls an. Da er mir so bekannt vorkam ich aber sein Gesicht nirgends hinstecken konnte, die Frage "Kennt man sich"?!
Nach 1- 2 Tipps, dann die Erleuchtung "DU bist der Mann aus dem Reisevideo!!" von Youtube 
Er war diesmal aber völlig privat dort nur mit seinem Begleiter. 5 Minuten nett geplaudert und ihm positives Feedback zu seinem Video gegeben. Nette Urlaubsanekdote,( die sich in den nächsten Tagen noch wiederholen wird...nur das diesmal Sylvi was zu erzählen hat.!)
Wir fuhren nun weiter zurück auf die ER 110 und am Parkplatz von "Rabaçal" vorbei um zum Märchenwald nach Fanal zu kommen. 
Dorthin gelangt man am besten in dem die ER 110 weiterfährt bis sie die ER 209 kreuzt. 
Dort genau ist dann das Zentrum des "Paul da Serra"- Plateaus, eine eigenartig schöne Kreuzung in diesem Streckenabschnitt, fast filmreif! 
Dort links abgebogen auf die ER 209 und 8 km über eine schmale 2spurige Strecke bis zum "Posto Florestal Fanal" gefahren.  Alles gut ausgeschildert...
"Schatz schau doch mal Wo genau wir abbiegen müssen!" 
 
Ein floraler Außenposten der maderischen Naturschutzbehörde, die diesen Abschnitt in dem sich die "Märchenbäume, der Märchchenwald" befindet verwaltet und hegt und pflegt.
Die Bäume sind eine spezielle Art, die besonders knorrig und verwachsen wirken, 
 
abgesehen von der schiefen Wachstumsrichtung, bewirkt durch den Wind, der hier oben mal von rechts und mal von links kommt...und die Bäume zu biegen scheint  


  
Das Ganze Areal ist wie ein Park in einer Art Tal angelegt, man parkt oben läuft hinab durch den Wald 
und kann am andren Ende wieder hinauf laufen, auch Bäume.
Und von ganz oben hat man dann den wunderbaren Blick bis hinunter an die Küste.
Alles sieht so fantastisch aus, dass auch 'Herr der Ringe' und ähnliches hier gedreht worden sein könnte wenigstens aber die "Hexe Babajaga"... 
Die Bäume sollen bei Nebel und diesigem Wetter noch fantastischer wirken. Wir hatten ja wieder mal gutes Wetter, Sonne..., so ein Mist!! 
Dort blieben wir dann mindestens eine gute Stunde, verweilten,  
knipsten die Kühe in der weiten Pläne   und zwischen den Bäumen grasend...
Nach 1,2 Stündchen fuhren wir dann zurück über die Straße nach "Sao Vincent" 
 
und durch die Tunnel der VE 2 zurück nach Moniz...,  
wo wir um 16.30 gerade noch die letzten Sonnenstrahlen hinterm Berg verschwinden sehen konnten, also mind. 2 Stunden früher als drüben..."on the sunny side of the Island"!! 
 
   So gehen die Tage dahin, am Samstag 15.1., machten wir dann einen Badetag hier, Entspannung pur und am Sonntag war schon wieder mal packen angesagt, denn es ging weiter...zur letzten Station...
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Samstag, Januar 15, 2022

13. Tag: Von Calheta nach Moniz - oder: Wir suchen 3 Schwestern!

 'Bom Dia', Guten Tag aus Madeira 

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Fr.14.1., (noch 8 Tage auf der Insel)

Am Donnerstag war schon wieder Weiterfahrt angesagt, die Nordküste mit ihrem äußersten nord-westlichen Punkt "Porto Moniz" wartete auf uns, d.h. Naturschwimmbäder, Wellen, Brandung, Sturm und Gischt und Badeverbot...(?!)
Gegen Mittag verließen wir die "Villa Weiß"   und fuhren 
die 3 km hinunter an den Strand von "Calheta" an den...  Hier ist eine der wenigen 'Strand'-Gelegenheiten Madeiras. An zwei kleinen künstlichen Buchten, geschützt in einer hafenähnlichen 'Atmo' kann man im Sand verweilen, der hier künstlich aufgeschüttet wurde so wie auch in Machico, im Osten der Insel. 

  

 nicht sonderlich schön, aber die schwarzen Strände die ich so bisher sah waren auch nicht anziehender... 
(Zum Vergleich Strand in Machico: P1200848a.JPG
Nach den Fotos von der einen Strandseite, rüber zur andren Seite... dort steht noch ein Savoy Hotel...
und dahinter hat es dann Platz für die "Marina", den Hafen 
mit einer kleinen Promenade, Shops und Restaurants
Wir tranken und aßen eine Kleinigkeit und fuhren dann weiter in Richtung Aussichtspunkt "Ponta Pargo".... Aber nicht ohne ein entsprechendes "Grisugerechtes" Selfie...zur Verabschiedung
Auf der VE 3 (Via Express) ging es über "Prazeres" und den andren kleinen Orten die da noch kommen, die ich aber bereits 2015 erkundete, und die hier auf der Karte von damals noch markiert sind.

vorbei an    und weiter nach 
Hier kamen wir dann nach ca. 20km an den letzten Abschnitt, der hier nun seit einigen Jahren neu gebauten Autobahn an, die also bis hierher hinten verlängert wurde. Das war zu meiner Zeit damals glaub ich noch nicht der Fall. Dietmar Weiß erklärte uns dass es mit dem Wahlversprechen zu tun hatte jedem Bürger einen Zugang zur Autobahn und somit Verbindung nach Funchal zu ermöglichen, der nicht weiter als 30Km von seiner Wohnung entfernt ist. Moniz als letzte Stadt der Insel  ist von hier in... zu erreichen (Foto) 
Autoverkehr fand hier hinten aber so gut wie keiner statt wie man auf diesem 'lost places' Foto wohl sehen kann. 
auch die leeren Tunnel 
 ( man durchfährt auf dieser Strecke ca. 5-6 davon, mal kürzer mal länger, einige ziemlich tief hinab, man hat den Eindruck unterm Meer zu fahren...) 
und die Autobahn selbst, zeugten davon... dass der Verkehr zu dieser Zeit extrem gering ist.
Angekommen in "Ponta do Pargo" bogen wir ab zum dortigen Aussichtspunkt und dem "Farol"(der 'Fackel')

Am Aussichtspunkt "Miradouro do Fiho
gleich daneben, machten wir wieder Rast und genossen die sonnige Atmosphäre und natürlich den Blick, die Aussicht auf die wunderschöne schroffe und grüne Felsenlandschaft.


Man dachte bei diesem Anblick von Kühen und den grünen Wiesen 
zwar eher an Irland oder so...aber die fremdsprachigen Schilder die einen auf die Absturzgefahr hinwiesen 
 
holten einen dann doch wieder in die portugiesische Realität zurück.

Dietmar Weiß empfahl uns hier in "Ponta do Pargo" ein kleines Restaurant, mit gutem einheimischen Essen, zubereitet und serviert von 3 Schwestern, typisch madeirensisch... Wir fragten hier danach, da Ich den Namen des Lokals vergessen hatte... leider schaute uns die freundliche, englisch sprechende Bedienung nur verdutzt an, sie war freundlich keine Frage, aber die Frage nach so intimen Familienverhältnissen konnte sie uns nicht beantworten.. Machte aber auch nichts, denn später erfuhr Ich von Dietmar Weiß dann auf meine Nachfrage nochmal den Namen des Restaurant "Casa do Chao Fio" und dort saßen wir dann also goldrichtig, direkt am Aussichtspunkt dem Miradour und genau in dieser Ecke hatte man fast alle Düfte Madeiras in der Nase, bis auf  den Eukalyptuswald, der uns aber kurz nach verlassen des Ortes in Richtung 
dann gleich wieder begegnete und dessen Duft uns sofort wieder in die Nase kroch.
Moniz Ankunft
Vom Leuchturm aus ging es dann weiter die Landstrasse entlang, die letzten Serpentinen-Kilometer in Richtung Moniz  Nach 20 km... und zahlreichen Hotspots für Fototermine und Ruinen am Strassenrand kamen wir in an, um sogleich noch einmal zu "miradoren". 

Eine passende Haltebucht ermöglichte dem Besucher den spektakulären Blick hinab ins Tal nach "Moniz". Wunderbar! 
10 Minuten und 15 Serpentinen später...  
waren wir unten am Kreisverkehr 


und beim "Perola Inn" ...eingecheckt und ausgepackt. 
P.s.: Hier wurde unser Test endlich mal erfragt und eingefordert!! Hat sich also gelohnt die Sache mit dem Wattestäbchen in der Nase!
 
Wir begossen die Ankunft im neuen Domizil dann bei Brandung im 

und liessen nochmal den Blick schweifen...
Der nächtliche Blick dann auf das "Moniz" um 22.00 Uhr 

sagte uns dann: Es ist Zeit zum schlafengehen.
Morgen heißt es dann wieder hoch in die "Serra...do Paul"...
Davon dann mehr im nächsten Post. 
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die letzen Tage in Funchal und Umgebung

'Bom Dia' , Guten Tag aus Madeira, aus Fr., 21.1., (noch 1 Tag bis ✈) ______________________________ Wieder eine Zusammenfassung der...